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Checkliste Investmentfonds PDF Drucken E-Mail

Die Auswahl an Investmentfonds ist schier unüberschaubar und ein Großteil der Angebote schafft keine befriedigende Rendite. Daher sollten sich potenzielle Anleger an bestimmten wenigen Faktoren orientieren, um einen Winner-Fonds herauszufiltern.

Meiden Sie Messlatten & Benchmarks
Der clevere Anleger kauft Fonds, deren Manager keine Messlatten zu Hilfe nehmen und davon unabhängig versuchen, eine ordentliche Rendite zu erwirtschaften. Die Orientierung an Indizes wie Dow Jones, der Dax-Familie oder exotischen Benchmarks schränkt den Manager in seiner Anlageentscheidung ein und kostet damit Rendite. Denn: geht ein Indizes in die Knie, verlieren auch Ihre Anteile an Wert. Wenn Sie unbedingt z. B. Den Dax nachbilden wollen in Ihrem Portfolio, dann kaufen Sie lieber so genannte ETFs (Exchange Traded Funds). Die sind nämlich günstiger.

Ein Muss: Transparenz

Wählen Sie nur Fonds aus, die zeitnah über Käufe und Verkäufe informieren und auch aktuell die wichtigsten Aktienpositionen im Portfolio veröffentlichen. Auch über die jeweilige Strategie oder auch beim Wechsel der Anlagestrategie sollten Sie immer im Bilde sein können. Sie wollen doch schließlich wissen, was jemand mit Ihrem Geld macht, damit Sie im Falle eines Falles entsprechend zügig reagieren können.

Wichtig: Cost-Control
Rendite ist eine Sache, Kosten die andere. Alles was Sie beim Fondskauf an Gebühren zahlen müssen, muss erstmal über die Rendite wieder verdient werden, damit Ihr Engagment auch erfolgreich ist. Kaufgebühren in Form von Agio bzw. Ausgabeaufschlag von teils mehr als 5 Prozent lassen sich oft sparen. Rabatte von Direktbanken oder der Kauf direkt über die Börse bieten hier Alternativen. Die Direktbanken verdienen nämlich so oder so an Ihrem Fondskauf, z.B. über Depotverwaltungsgebühren, die sich an Depotbestand orientieren. Die Börsen verdienen ebenfalls über Spesen und Spreads beim An- und Verkauf von Wertpapieren.

A & O: Die Konstanz einer Anlage
„Die Wertentwicklung ist keine Garantie für zukünftige Anlageerfolge“ heißt es in vielen Anlageprospekten. Solche Aussagen treffen Fondsanbieter aus reiner Vorsichtsmaßnahme, um Haftungsmöglichkeiten aus dem Wege zu gehen. Richtig ist aber auch: Hat ein Fonds über Jahre kontinuierlich gute Ergebnisse erzielt, ist das ein Zeichen für ein gutes Fondsmanagement. So ganz sollte man also die Kennzahlen vergangener Jahre nicht außer Acht lassen. Hellhörig sollten Sie auf der anderen Seite sein, wenn das Fondsmanagement in der Vergangenheit häufig gewechselt hat. Das spricht dann wiederum nicht für Konstanz, sondern eher für Probleme im Fondsmanagement.

 

Quelle: Vorsorgetipps.net

 


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